Es ist normal, dass alle Menschen unterschiedlich sind.
#ganznormal sollte auch sein, dass Menschen mit Behinderung gleichberechtigt und selbstbestimmt ihren Alltag gestalten.
Mit großen und kleinen Projekten setzen wir uns
für eine inklusive Gesellschaft ein, in der #ganznormal
eine Selbstverständlichkeit ist.
10.000 Euro für den guten Zweck
Das ist #ganznormal
Digitalisierung als Chance
Digitalisierung als Chance
„OmiVista+ Mobii V3: Was ist das denn?", fragt Martin, Beschäftigter in der Vitus WfbM. Mit dem Gerät lassen sich interaktive Bilder auf Böden, Tische oder andere Oberflächen projizierieren. Durch die Bewegungen von Martin wird das Bild in Aktion versetzt.
Martin ist begeistert. Durch das Erlernen des „Ursache-Wirkungs-Prinzips“, ist es viel leichter, Zugang zu vielfältigen Inhalten zu erhalten und das unabhängig vom Unterstützungsbedarf.
Projekt: Digitalisierungsprojekt „omiVista+ Mobii V3“
Fördersumme: 10.000 €
Die Zukunft vorbereiten
Die Zukunft vorbereiten
Fenja ist vier Jahre alt, mag am liebsten ihren Teddy Jasper und die Musik ihrer großen Schwester. Und Fenja kann Figuren voneinander unterscheiden, „ein großer Erfolg“, wie Sandra Bembom betont. Denn Fenja hat von Geburt an eine schwerwiegende Sehbehinderung.
Sandra Bembom von der ambulanten Frühförderung begleitet die Vierjährige seit fast zwei Jahren. Ihr Ziel ist es, die Eigenaktivität des Kindes zu stärken und zum selbständigen Handeln zu befähigen. Dazu nutzt sie spezielle Spiele, Karten und Figuren, die Sinneserfahrungen anregen. Bembom ist überzeugt: „Ohne diese regelmäßige Förderung hätte sich Fenja nicht so klasse entwickelt.“
Projekt: Materialien für die Frühförderung
Fördersumme: 1.300 €
Seine Mannschaft anfeuern
Seine Mannschaft anfeuern
„Das war nichts!“, sind sich die drei Freunde Johannes, Klaus und Sven einig: 4:1 verloren hat ihr Verein Werder Bremen am 32. Spieltag – ausgerechnet gegen Düsseldorf, und dann auch noch mit Foulelfmeter.
Trotz der Niederlage hatten die drei beim Anfeuern und Mitfiebern zumindest ein bisschen Spaß, wie sie zugeben: Im Treffpunkt „Grüne Oase“ haben sie sich, wie bei jedem Werder-Spiel, eine Fanoase eingerichtet – mit Beamer, Chips und Schal.
Und obwohl dieses Mal die Gegner jubelten, ist für alle klar: Am kommenden Samstag sind alle wieder dabei. Werder gegen Dortmund, Topspiel!
Projekt: Beamer für die „Grüne Oase“
Fördersumme: 1.000 €
Dabei sein können
Dabei sein können
„Da sind wir natürlich wieder dabei, das hat viel Spaß gemacht!“, freut sich Karla. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Julia hat sie sich für die traditionelle Silvester-Reise in die HÖB Papenburg angemeldet.
Dass die beiden dabei sein können, ist für sie nicht selbstverständlich, sondern etwas Besonderes – denn nur wenige Unterkünfte sind barrierefrei und mit entsprechenden Pflegehilfsmitteln für Menschen mit einem hohen Pflegebedarf ausgestattet. Um auch diesen Menschen mit einer Behinderung solche Reisen zu ermöglichen, hat der Familienentlastende Dienst (FED) eine mobile Pflegemöglichkeit angeschafft.
Die kommt mit, wenn es am 30. Dezember losgeht. Und im Sommer, überlegen Karla und Julia, steht vielleicht Griechenland auf dem Programm …
Projekt: Duschwagen für den FED
Fördersumme: 3.500 €
Zum Nachdenken anregen
Zum Nachdenken anregen
„Inklusion muss man greifbar machen, sonst versteht sie keiner“, ist sich das Team des Meppener Lohnbetriebs (MLB) sicher. Wenn es einer weiß, dann sie: In der Werkstatt für Menschen mit einer psychischen Behinderung hat nämlich ein „Schlüsselerlebnis“ stattgefunden.
Das ist der Titel eines Films von Christian, Eckhard, Roland, Rene, Simone, Nili, Thomas, Katrin, Jürgen und Steffen, mit dem sie auf kreative Art und Weise auf das Thema Inklusion aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen wollen.
Und es ist nicht irgendein Film, sondern ein Stummfilm – denn so wie Bild und Ton erst „laufen lernen“ mussten, steht auch die Inklusion in der Gesellschaft noch ganz am Anfang.
Projekt: Videokamera für den Meppener Lohnbetrieb (MLB)
Fördersumme: 3.500 €
Gemeinsam Zeit verbringen
Gemeinsam Zeit verbringen
Warum Begegnung auch eine Frage der Einrichtung ist.
„Ich gewinne eigentlich immer“, stellt Markus fest und würfelt eine Sechs. Er zieht seine dritte Spielfigur aufs Feld, während sein Bruder, seine Mutter und sein Kumpel Gerd noch gar nicht so richtig gestartet sind. Bei „Mensch ärgere dich nicht“ macht Markus eben niemand etwas vor!
Markus lebt in einer betreuten Wohngruppe und ist im Arbeitsbereich für intensiv betreuungsbedürftige Menschen (AiB) angestellt. Seit die Werkstatt ihren Pausenraum erneuert hat, ist Markus hier besonders gerne – denn der AiB ist ein toller Treffpunkt geworden, an dem es sich herrlich gewinnen lässt.
Projekt: Sitzgruppe für den AiB
Fördersumme: 4.200 €
Projekt: Druckkostenzuschuss
Fördersumme: 2.500 €
Zur Ruhe kommen
Zur Ruhe kommen
Manchmal sind ganz normale Situationen zu viel für Malte. Der 8-Jährige ist Autist, er nimmt Stimmen, Musik und Geräusche deutlich intensiver wahr als andere. Als es im Klassenraum lauter wird, braucht er eine Auszeit. Und die findet Malte in einem speziellen Sitzsack, der sogenannten Wohlfühlkugel, in die er sich fallen lassen kann.
„Klasse ist, dass wir die Wohlfühlkugel mit einem Musikspieler verbinden können“, sagt Lena Wüstefeld, pädagogische Fachkraft an der Jakob-Muth-Schule. Die Schwingungen der Musik werden in die Styroporkugeln des Sitzsacks übertragen – Malte kann die Musik nicht nur hören, sondern auch fühlen.
Projekt: Wohlfühlkugel für die Jakob-Muth-Schule
Fördersumme: 1.240 €
Auf dem Spielplatz toben
Auf dem Spielplatz toben
„Emma und Mia sind das beste Beispiel, warum Inklusion im Kleinen beginnen muss“, sagt Heike Rudolf, Erzieherin in der KiTa „Hand in Hand“ in Meppen für Kinder mit und ohne Förderbedarf.
Sie zeigt auf die beiden Fünfjährigen, die kaum voneinander zu trennen sind: Gerade toben die beiden durch die Sandkiste. Und wo Emma es mit ihrem Rollstuhl nicht aus eigener Kraft hinschafft, schiebt Mia kräftig mit.
Nächste Station: Das Karussell!
Projekt: Rollstuhlkarussell für den heilpädagogischen Kindergarten
Fördersumme: 5.000 €
Verstehen lernen
Verstehen lernen
Die wichtigste Lektion aus der Arbeit bei Vitus? „Nur wer versteht, kann auch verstehen“, sagt Michael Korden, Geschäftsführer bei Vitus. Und das heißt für ihn und alle Mitarbeitenden: Inhalte müssen so gestaltet sein, dass sie begreifbar werden – und somit jeder Mensch in der Lage ist, die Inhalte im Rahmen seiner Möglichkeiten zu verstehen.
Vitus hat dazu unter anderem seine Website barrierefrei gestaltet und mit einer Vorlese-Funktion versehen. Ein gutes Beispiel, das ganz im Sinne des ersten Satzes des Vitus Leitbilds steht: „Jeder Mensch ist eine Bereicherung“. Das versteht doch jeder!
Projekt: Barrierefreie Vitus-Website
Fördersumme: 4.000 €
Über die Vitus Stiftung
Die Vitus Stiftung wurde 2007 mit dem Ziel gegründet, Teilhabe von Menschen mit einer geistigen, körperlichen oder seelischen Einschränkung im mittleren Emsland zu fördern – und ein gesamtgesellschaftliches Umdenken zu unterstützen.
Solche umfassenden Veränderungen gelingen nur gemeinsam mit vielen Menschen, die sich für eine inklusive Gesellschaft stark machen. Und mit finanziellen Mitteln, um innovative Projekte, neue Ideen und #ganznormale Aktivitäten auch umsetzen zu können.
Die Vitus Stiftung bietet Unternehmen wie Privatpersonen die Möglichkeit, sich mit einem Teil ihres Vermögens oder einer Spende nachhaltig für die gemeinsame Idee der Inklusion stark zu machen – ganz konkret vor Ort. Lassen Sie sich von unserer Sache begeistern.
Machen Sie mit!